Blog-Serie „Grundlagen-Texte der Emotions Anonymous“

  1. Wir haben zugegeben, dass wir unseren Emotionen gegenüber machtlos waren, dass unser Leben nicht mehr zu meistern war.
  2. Wir haben die Überzeugung gewonnen, dass eine Macht – größer als wir selbst – uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben könne.
  3. Wir haben den Entschluss gefasst, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes, wie wir ihn verstanden, anzuvertrauen.
  4. Wir haben von uns eine gründliche und furchtlose Gewissens-Inventur gemacht.
  5. Wir haben Gott, uns selbst und einem anderen Menschen die genaue Art unserer Verfehlungen eingestanden.
  6. Wir waren völlig bereit, alle diese Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.
  7. Demütig haben wir ihn gebeten, uns von unseren Mängeln zu befreien.
  8. Wir haben eine Liste aller Personen aufgestellt, die wir verletzt hatten und sind bereit geworden, dies wieder gutzumachen.
  9. Wo immer möglich haben wir diese Menschen entschädigt, es sei denn, sie oder andere würden dadurch verletzt.
  10. Wir haben unsere persönliche Inventur fortgesetzt und wenn wir unrecht hatten, gaben wir es sofort zu.
  11. Durch Gebet und Besinnung haben wir versucht, unsere bewusste Verbindung zu Gott, wie wir ihn verstanden, zu verbessern und haben um die Erkenntnis dessen gebeten, was er mit uns will und um die Kraft, dies zu tun.
  12. Nachdem wir durch diese Schritte ein spirituelles Erwachen erlebt hatten, versuchten wir, diese Botschaft weiterzugeben und diese Grundsätze auf all unser Tun anzuwenden.

Quelle: https://ea-hamburg.net/ea-literatur-2/

Beispiel 1: Anleitung zur Arbeit mit den Zwölf Schritten der Emotions Anonymous:

Beispiel 2: In unserem „blauen Buch“ werden die 12-Schritte ausführlich erläutert:

Beitragsbild von Pexels auf Pixabay

EA-Meetings: Langsam zurück zu normal…?

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Wenn ich darüber nachdenke, was sich seit Anfang 2020 durch Corona für mich persönlich verändert hat, fallen mir viele Sachen ein. Lange dachte ich, das ist doch alles nicht so wild, und es stimmt auch für mich: Ich habe viel Unterstützung und komme sehr gut durch die Zeit. Allerdings nahm und nehme ich durchaus immer mehr wahr, wie einschränkend die Zeiten sind. Im Zusammenhang mit EA ist es bei mir so: Vor Corona habe ich – mehr oder weniger regelmäßig – einmal pro Woche ein EA-Meeting besucht. Seit Corona kann ich die Meetings, die ich physikalisch besucht habe, an zwei Händen abzählen. Umso dankbarer bin ich für die vielen Möglichkeiten, mit denen ich das EA-Programm in mir lebendig halten kann: Die vielen Telefon- und Video-Meetings, die umfangreiche EA-Literatur, die uns zur Verfügung steht, und natürlich der persönliche Austausch mit meinen vielen EA-Freund:innen.

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